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Selbsthilfegruppe Osteoporose Bremen veröffentlicht Broschüre Nicht immer ist es einfach, medizinische Sachverhalte für jeden verständlich darzustellen und zu erklären. Im Gespräch mit dem Arzt bleiben für die Betroffenen meistens viele Fragen offen. Drei Studentinnen des Fachbereiches 11, „Human- und Gesundheitswissenschaften“ an der Universität Bremen haben sich im Rahmen einer Seminararbeit mit Methoden und Konzepten der Erstellung einer Patienteninformation beschäftigt. Für die praktische Umsetzung haben sie die Knochenkrankheit Osteoporose gewählt. In der entstandenen 60 Seiten umfassenden Broschüre wird das Krankheitsbild Osteoporose (Knochenschwund) für Laien leicht verständlich und gut lesbar dargestellt und über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten informiert. Die Bezogen werden kann die Broschüre über die Selbsthilfegruppe Osteoporose Bremen.e.V. Die Qualität der Patienteninformation wurde vom Gesundheitsamt Bremen mit dem Qualitäts-Messinstrument „DISCERN“ (hierfür erstellter Fragebogen) überprüft und mit der Höchststufe 5 (Hohe Qualität – Minimale Mängel) bewertet. Dabei wurden Fragen und Wünsche von Betroffenen in persönlichen Gesprächen ermittelt und ihre Erfahrungen berücksichtigt. Die Autorinnen der Broschüre wurden von Frau Martina Wachtlin (M.Sc) Universität Bremen, wissenschaftlich begleitet und durch Herrn Prof. Dr. Gerd Glaeske, ebenfalls Universität Bremen, fachlich beraten. Schon früh bestand ein enger Kontakt zur Selbsthilfegruppe Osteoporose Bremen e.V. (SHGO), die den Studentinnen mit Informationen und Ratschlägen zur Seite stand. Allen Beteiligten war es ein Anliegen, die fertige Arbeit nicht in den Schubladen verschwinden zu lassen, sondern sie interessierten Betroffenen in gedruckter Form zur Verfügung zu stellen. In einer engen Zusammenarbeit der Autorinnen Elisa Flüß, Isabelle Platzer und Dora Schreiber mit Joachim Schimanski und Irmgard Haje (SHGO) und Philip Deutschendorf (Grafikgestaltung) wurde die Broschüre überarbeitet, ergänzt und in ein druckreifes Layout gebracht. Mit Unterstützung des Gesundheitsamtes Bremen und den Bremer Krankenkassen konnte die Patienteninformation inzwischen gedruckt werden und liegt nun vor. |
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